Warum gerade Führungskräfte Coaching brauchen
Führungskräfte sind Menschen – mit allem, was dazugehört. Stehen sie über längere Zeit unter hohem Druck, kann das ihre Energie, Klarheit und letztlich ihre Wirksamkeit beeinträchtigen. Ein professionelles Business-Coaching kann helfen, solchen Entwicklungen frühzeitig entgegenzuwirken.
Für viele Führungskräfte in Unternehmen gilt heute:
Sie arbeiten seit Jahren in einem Umfeld, das durch schnellen Wandel, Unsicherheit und steigende Komplexität geprägt ist.
Sie werden regelmäßig mit neuen und teils widersprüchlichen Anforderungen konfrontiert – aus dem Markt, aus dem eigenen Team oder durch Vorgesetzte.
In dieser Situation reicht es oft nicht mehr aus, sich ausschließlich auf fachliche Kompetenz, Erfahrung oder klassische Führungsinstrumente zu stützen. Zunehmend gewinnen professionelles Feedback und die Begleitung durch einen Business- oder Führungskräfte-Coach an Bedeutung, um die eigene Rolle dauerhaft wirksam ausfüllen zu können.
Hoher Erwartungsdruck aus vielen Richtungen
In instabilen Rahmenbedingungen müssen Führungskräfte häufig gleichzeitig:
strategisch denken und planen,
operativ handlungsfähig bleiben,
Mitarbeitende motivieren und begleiten sowie
notwendige Veränderungen vorantreiben.
Dabei entsteht nicht selten ein hoher Erwartungsdruck – von außen wie auch aus dem eigenen Anspruch heraus. Umso wichtiger sind psychische Stabilität, innere Klarheit und persönliche Widerstandsfähigkeit.
Die Ist-Situation im Coaching reflektieren
Ein Business-Coach bietet Führungskräften einen geschützten Reflexionsraum. Als externer Sparringspartner ist er nicht Teil des unternehmensinternen Beziehungssystems und kann deshalb ehrlich, unabhängig und konstruktiv spiegeln.
Coaching unterstützt dabei,
die aktuelle Situation realistisch einzuordnen,
eigene blinde Flecken zu erkennen,
das eigene Führungsverhalten kritisch zu reflektieren und
neue Handlungsoptionen zu entwickeln.
Warum Praxiserfahrung im Coaching entscheidend ist
Damit Coaching wirksam ist, braucht der Coach neben methodischer Kompetenz vor allem Feld- und Praxiserfahrung. Dazu gehören:
ein Verständnis organisationaler Zusammenhänge,
betriebswirtschaftliches Know-how und
Vertrautheit mit den typischen Herausforderungen des Führungsalltags.
Nur so lassen sich Anliegen richtig einordnen und praxisnahe Impulse geben, die im Alltag tatsächlich greifen.
Im Coaching eigene Lösungen entwickeln
Ein wirksamer Business-Coach zeichnet sich zudem durch ausgeprägte kommunikative und soziale Kompetenzen aus. Dazu zählen insbesondere:
aktives Zuhören,
präzises Nachfragen und
die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verständlich zu spiegeln.
Der Coach begegnet Führungskräften auf Augenhöhe – ohne Bewertung und ohne vorschnelle Lösungsvorschläge. Ziel ist es vielmehr, die Coachees dabei zu unterstützen, eigene Lösungen zu entwickeln und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.
Coaching-Ziel: Klarheit, Zuversicht und Zukunftsblick
In Zeiten permanenter Veränderung spielt ein weiterer Aspekt im Coaching eine zentrale Rolle: der Aufbau von mentaler Stärke und Zuversicht. Führungskräfte sind in Krisen und Umbruchphasen nicht nur Entscheider, sondern auch emotionale Orientierungspunkte für ihre Teams.
Fehlt ihnen selbst der innere Glaube an Lösbarkeit und Gestaltungsspielraum, überträgt sich dies unmittelbar auf Motivation und Engagement der Mitarbeitenden.
Zuversicht entsteht dabei nicht durch Schönreden, sondern durch erlebte Selbstwirksamkeit – also durch die Erfahrung, dass auch komplexe Herausforderungen lösbar sind.
Psychische Stabilität als Voraussetzung für Wirksamkeit
Um diese Haltung glaubwürdig zu fördern, braucht es eine hohe Achtsamkeit des Coaches für die emotionale Verfassung der Führungskraft. Achtsamkeit bedeutet hier,
emotionale Signale wahrzunehmen,
sie ernst zu nehmen und
bewusst in den Coachingprozess einzubeziehen.
Denn Stress, Erschöpfung oder innere Konflikte beeinträchtigen die Fähigkeit, sich selbst und andere wirksam zu führen.
Wirksamkeit langfristig erhalten
Ein achtsamer Coach erkennt frühzeitig Warnsignale – etwa Hinweise auf Überlastung oder ein drohendes Ausbrennen. Er spricht diese sensibel an und schafft einen Raum, in dem auch Zweifel, Unsicherheiten oder Ängste Platz haben dürfen.
Diese emotionale Entlastung ist häufig die Grundlage dafür, dass Führungskräfte wieder klar priorisieren, handlungsfähig bleiben und ihre Wirksamkeit nachhaltig sichern.
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Dann vereinbaren Sie gern einen ersten telefonischen Kennenlerntermin. Ich freue mich auf den Austausch!
Über die Autorin Barbara Liebermeister
Barbara Liebermeister ist Gründerin und Leiterin des IFIDZ – Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter. Als Managementberaterin, Coach und Vortragsrednerin verbindet sie Wirtschaftserfahrung mit wissenschaftlichem Tiefgang und hat mit dem Begriff Alpha Intelligence® ein Konzept geprägt, das die entscheidenden Fähigkeiten moderner Führungskräfte auf den Punkt bringt.
Mit langjähriger Praxis in Führungspositionen und als Coach für Top-Entscheider begleitet sie seit über zwei Jahrzehnten Unternehmen aller Größenordnungen auf dem Weg zu zeitgemäßer Führung – praxisnah, strategisch und wirksam. Die Erkenntnisse aus ihrer Arbeit flossen in mehrere Bücher zu den Themen Selbst-Führung, Networking und Leadership in der digitalen Welt ein.
Barbara Liebermeister ist Lehrbeauftragte an der RWTH Aachen, der Hochschule Kempten u.v.a. und zudem Mentorin an hessischen Universitäten. Sie hat Wirtschaftswissenschaften studiert, einen Master in Neurowissenschaften sowie Ausbildungen als Business-, Management- und Sport-Mentalcoach absolviert.
Ausgezeichnete Arbeit: Für ihre Pionierarbeit wurde sie 2017 für den #digitalfemaleleader Award nominiert. 2018 wurde das von ihrem Institut entwickelte Analyse-Tool LEADT, das die digitale Führungsreife misst, mit dem renommierten Wolfgang-Heilmann-Preis auf der Learntec ausgezeichnet.



