Mensch macht Marke

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20. Juli 2016 – In Zeiten der Digitalisierung und gesättigter Märkte hat nur die Individualität langfristig Erfolg. Da Leistungen zunehmend vergleichbarer sind, wird die Frage immer wichtiger, wie sich der Mensch als Marke behaupten und sich so dauerhafte Wettbewerbsvorteile verschaffen kann. Schlagworte, wie Personality Marketing oder Celebrity Marketing gipfeln in einem Fazit: „Der Mensch macht die Marke. Coach und Referentin Barbara Liebermeister hat eine ganze Vortragsreihe zu „Mensch Macht Market“ entwickelt.

Nun ist diese Erkenntnis an sich nicht revolutionär oder besonders neu. Verehrung, Musikgeschmack oder Sportsgeist gipfeln in dem Wunsch, die Auserwählten, aus welchen Motiven auch immer, zum Teil des Lebens zu machen. Schafft man das wegen erbrachter Leistungen, Talente oder anderer ganz persönlicher Qualitäten, hat man das Ziel erreicht: Den Ruhm an sich! Was ihn so besonders spannend macht? Die Tatsache, dass jeder Mensch das Potential dieser Anerkennung in sich trägt und es an jedem neuen Morgen zum Leben erwecken kann.

Der Weg vom Profil zur Profilierung

Damit Menschen ihre Marke festigen können, muss in den Köpfen anderer ein Image entstehen, dass sie mit ihm verbinden. Doch nicht nur mit der Person an sich, sondern auch mit Eigenschaften, die diesen Menschen besonders attraktiv machen. Dieses Image sorgt für eine bestimmte Erkennbarkeit (Identifizierung) und schafft eine klare Abgrenzung (Differenzierung), die für die Positionierung besonders wichtig ist. Assoziieren andere Menschen diese Persönlichkeit dann mit dem gewünschten Image, ist das (Selbst – Marketing) – Ziel erreicht.

Der Mensch steht im Mittelpunkt

Das Alleinstellungsmerkmal, der USP (unique selling proposition) jedes Menschen ist neben äußeren Merkmalen seine eigenständige Persönlichkeit. Geht er dann auch noch offen mit seinen Stärken und Schwächen um, ist seine Persönlichkeit authentisch, also selbstbewusst und empathisch, schafft dies Vertrauen. Es ist den Menschen von jeher eigen, jemandem eher zu vertrauen, den sie kennen und zu dem sie einen persönlichen Zugang haben. Persönliche Gespräche, Eigenschaften, wie Aufrichtigkeit und Mut, Talente und Neigungen – all dies machen eine Identifikation mit ihm möglich. Das entstandene Gemeinschaftsgefühl durch geteilte Werte oder Erlebnisse schafft Verbundenheit, entfacht Begeisterung und erhöht den Wiedererkennungswert.

Fazit:

An erster Stelle steht die Marke Mensch – das Selbst (-Bewusstsein) dessen, was jede einzelne Persönlichkeit auszeichnet und sie somit von der Konkurrenz unterscheidet. Dieses Wissen unterstützt den Aufbau der Marken-Positionierung und muss gelebt werden. Ein Prozess, der sich an dieser Stelle nicht mehr vom Aufbau einer Unternehmensmarke entscheidet. Nur, und hier schließt sich der Kreis, werden auch Unternehmensmarken von Menschen entwickelt und gelebt.

Wie das Frankfurter Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (ifidz.de) in einer Studie nachgewiesen hat, steht der Mensch aus diesen Gründen auch in den kommenden Jahrzehnten im Mittelpunkt: Denn allein er kann seine Persönlichkeit bewusst selbst gestalten und kommt seinem ganz persönlichen Markenimage täglich näher, wenn er nachhaltig daran arbeitet. Weitere Informationen unter: barbara-liebermeister.com

2017-06-09T11:56:44+00:00 von |
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